Die Botschaft der Mäuse

…könnte aufwühlend sein…

Gartenbesitzer klagen heuer über ein besonders starkes Maulwurf - und vor allem Wühlmausjahr. Fast nichts bringt diese Tierchen aus der Ruhe, die mit unglaublicher Akribie und Ausdauer ihre Gänge graben, die Wurzeln der letzten paar grünen Pflanzen nach diesem trockenen Sommer abbeissen und sogar ganze Gräben aufreissen, in denen so mancher Gartenbesitzer den letzten Funken Hoffnung auf einen englischen Rasen auf Nimmerwiedersehen versinken sieht.

Ärgerlich für viele... doch lass uns mal einen Blick darauf werfen, was dieses so auffallende Phänomen für eine Botschaft haben mag:

Wir leben in einer Zeit der intensiven Transformation der Erde. 

Mutter Erde erhöht ihre Schwingung und löst sich von vielen alten, erstarrten Strukturen. Dieser Wandel beginnt zuerst im sehr feinstofflichen Feld und greift nach und nach in die immer festeren Dimensionen durch. Bis auch in die materielle Ebene.

Sind die Maulwürfe und Wühlmäuse vielleicht nichts anderes als liebevolle Helfer von Mutter Erde für ihren Wandel?

Der Maulwurf ist ein Hüter der Tiefe.

Fast blind bewegt er sich durch das Dunkel der Erde und nimmt über feinste Schwingungen wahr, was unter der Oberfläche geschieht. Er lockert verdichteten Boden, lässt ihn wieder atmen und bringt tiefere Schichten ans Licht. Als Krafttier lädt er uns ein, dem inneren Spüren zu vertrauen... gerade dort, wo die Augen noch nichts erkennen können.

Die Wühlmaus geht noch einen Schritt weiter.

Sie arbeitet direkt an den Wurzeln und trennt Verbindungen, die nicht mehr nähren.

Im energetischen Sinne sind das alte Bindungen. Übernommene Muster. Verankerungen in Strukturen, deren Zeit abgelaufen ist.

In der alten Überlieferung galt die Maus als Seelentier, das zwischen den Welten wandert. Und zugleich sammelt sie still ihre Vorräte für den Winter. Eine Erinnerung daran, in diesem Loslassprozess das Wesentliche zu bewahren

So wirken die beiden Seite an Seite: Der eine öffnet und macht durchlässig, die andere löst und schafft Raum. Ganz leise, im Verborgenen, mit unendlicher Ausdauer. Bis die Oberfläche aufbricht und sichtbar wird, was sich in der Tiefe längst gewandelt hat.

Wenn also in deinem Garten die beiden Gesellen frisch und fröhlich vor sich hin arbeiten, magst du dir selbst vielleicht die Frage stellen:

  • Welche alte Schicht in mir darf nun gelockert werden und sich lösen?

  • Welche Wurzeln nähren mich tatsächlich auf tiefster Seelenebene? Welche Wurzeln darf ich abtrennen, damit neue ihren Weg finden? …Bleib hier nicht nur auf deinen materillen Wurzeln fokussiert, sondern grab dich eine Schicht tiefer *zwinker*

  • Welche Ebenen in mir sind festgefahren oder welche Strukturen zu eng - was möchte ich lockern und durchlässiger werden lassen, damit Licht, Luft und neue Inspiration des Lebens in mein Sein fließen?

 
 

Unter diesem Aspekt betrachtet

Vielleicht darf sich der Ärger über die Mäuseinvasion mit einem stillen Lächeln zu einem sichtbaren Zeichen der Erneuerung wandeln...

Direkt vor deiner Haustür.

Direkt in deinem Sein.

Vielleicht auch ist das die leise Einladung dieses Jahres:

WIE INNEN · SO AUSSEN

Die Räume, in denen du lebst, sind niemals von dir entkoppelt.

Weder die, in denen du lebst. Noch die, die deine weitere Umgebung bilden

Schenke also allen Räumen liebevoll deine Aufmerksamkeit:

Denen, in denen du lebst.

Und vor allem dem einen, der du bist.

DENN RAUM WIRKT. IMMER.


für neue Wege in den Raum deiner Seele - meine Seminare, Workshops & Vorträge

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Der Raum, den du am Körper trägst.